www.bsi.bund.de/gshb/) umfasse
zunächst bv-Control-Reports für
Windows-NT/2000-Umgebungen. Damit können die
Sicherheitsrichtlinien des Grundschutz-Maßnahmenkatalogs
durch die BindView-Software automatisiert überprüft
werden. Abweichungen vom Sollzustand sollen sich aus den Reports
heraus korrigieren lassen(
www.bindview.de).
www.bos-bremen.de)
www.celestix.com /
www.rainfinity.com).
www.cirosec.de).
www.emc2.de).
www.gfn.de).
www.iss.net).
www.arcot.com).
www.ncipher.com).
www.netegrity.com /
www.ic.siemens.com/networks).
www.nai.com). Bei diesen
Dienstleistungsangeboten handele es sich um Managed Security
Services, vorerst zum Virenschutz für Web-Anwendungen und
E-Mail (VirusScan ASaP) sowie zur
Netzwerk-Schwachstellenanalyse (CyberCop ASaP). Weitere
ASaP-Services seien in Vorbereitung. Als ersten deutschen
Hosting-Partner habe man die OnServices Online GmbH gewonnen
(
www.mcafeesecurity.com /
www.on-services.de).
www.nsg.de).
www.qinetiq.com/tim/).
www.symantec.de)Die Acer Computer GmbH liefert seit Anfang Juni mit dem
Bluetooth mini USB-Adapter eine PC- und Notebook-Erweiterung
zur Nutzung drahtloser Kommunikation in der System-Umgebung per
Bluetooth-Standard (vgl. KES 2001/1, S. 43). Das Gerät
unterstützt laut Acer Bluetooth 1.1 sowie alle gängigen
Application Profiles und bietet Plug&Play-Support für
Windows 98/ME/2000 und XP. Das kompakte Gehäuse messe nur
50 x 18 x 9 mm und wiege 10 g. Als
unverbindlichen Preis nennt Acer 59,90 € (
www.acer.de).
Computer Associates (CA) haben eine neue Sicherheitslösung zum Schutz vor Datendiebstahl, Wirtschaftsspionage und Verletzung von Firmenrichtlinien angekündigt: eTrust 20/20 visualisiert die virtuellen und reellen Aktivitäten von Benutzern (und ggf. Eindringlingen) durch die Auswertung von Logfile-Einträgen, die IT- und Zutrittskontroll-Systeme anlegen. Das Tool soll somit Sicherheitsadministratoren ermöglichen, durch die bildliche Darstellung und Korrelation physischer und logischer Zugriffe in der Vielzahl der anfallenden Protokolldaten Sicherheitsprobleme leichter zu erkennen. Anomalien soll das System anhand von Regelabweichungen selbstständig entdecken und hervorheben.
Die protokollierten Aktivitäten eines Benutzers lassen sich in der "Playback"-Funktion räumlich und zeitlich genau verfolgen (vgl. Screenshot), sofern entsprechende Daten vorliegen. Auf der Anwenderkonferenz CA World wurde ein "Working Prototype" vorgeführt, der laut CA Daten von 17 verschiedenen IT- und drei (physischen) Zutrittskontrollsystemen auswerten konnte.
Zur Problematik der "gläsernen Mitarbeiter" führte man an, dass die entsprechenden Protokolldateien (zumindest wohl in den USA) auch heute schon üblich seien, es mangele lediglich an der Auswertung. "Mit einem Mehr an Daten ist IT-Verantwortlichen in Unternehmen nicht länger geholfen. Sie brauchen Tools, um in der Fülle der vorhandenen Daten Anzeichen für Sicherheitsverletzungen zu erkennen", äußerte Sanjay Kumar, President und CEO von Computer Associates.
eTrust 20/20 soll Ende 2002 verfügbar sein und per Software-Abonnement als "Subscription only License" inklusive Vor-Ort-Einrichtung und -Pflege durch einen CA-Techniker angeboten werden.
Bereits im Sommer sollen zwei neue Management-Lösungen
CAs
Unicenter-Familie erweitern: Das Unicenter Wireless
Network Management dient vor allem dem automatischen Erkennen
von Wireless Access Points und WLAN-Geräten sowie der
Erfassung wichtiger Konfigurations- und Leistungsdaten,
enthält aber auch ein Intrusion Detection System. Der zweite
Neuzugang zielt auf mobile Endgeräte: Unicenter Mobile
Device Management identifiziert und verwaltet Personal Digital
Assistants (PDAs, z. B. Pocket PCs oder
PalmOS-Geräte), organisiert Softwareverteilung, Backup und
Virenschutz und soll auch eine geschützte Kommunikation per
VPN
ermöglichen (
www.ca.com/offices/germany/).
Mit dem neuen ELCRODAT 6-2 bietet Rohde & Schwarz SIT ein ISDN-Verschlüsselungssystem an, das im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für den behördlichen Einsatz entwickelt wurde, aber auch Unternehmen mit entsprechendem Sicherheitsbedarf zur Verfügung steht. Das Gerät ist nach Herstellerangaben vom BSI für die offizielle Vertraulichkeitsstufe VS (Verschlusssache) "Geheim" zugelassen.
ELCRODAT 6-2 verschlüsselt Telefonate, Faxe, Daten und Videokonferenzen auf dem Weg über das ISDN-Telefonnetz. Das System besteht aus einzelnen Verschlüsselungsgeräten an jedem Kommunikationsendpunkt sowie je einer zentral installierten Management-, Service- und Logging-Station. Die Verschlüsselungsgeräte werden einfach zwischen ISDN-Netz und Endgerät geschaltet und chiffrieren übertragungstechnisch transparent, also für nachgeschaltete ISDN-Komponenten nicht erkennbar. Die Managementstation verwaltet die einzelnen Verschlüsselungsgeräte, die Zertifikate, die Übertragung der Kryptoparameter sowie die Rechtevergabe im System. Die Servicestation dient zur Fernwartung. Die Loggingstation überwacht die Verschlüsselungsgeräte und analysiert Informationen über versuchte Manipulationen oder Einbrüche.
Zur Verschlüsselung werde eine Kombination verschiedener
Kryptoverfahren mit Session-Keys eingesetzt. Der physische Aufbau
des ELCRODAT-Systems umfasst laut Anbieter Daten-, Verfahrens-,
Zugriffs- und Abstrahlsicherheit (
www.rohde-schwarz.com).
![[Screenshot: ROGSI/DMS-I]](66-4-341.jpg)
ROG hat sein interaktives Dokumentationssystem ROGSI/DMS zur Steuerung von Stör- und Katastrophenfällen Anfang Juni in einer Browserversion freigegeben. Das System verwaltet in einer relationalen Datenbank alle relevanten Informationen wie Inventare, Anschriften, Zuständigkeiten und Abläufe. Graphische Aktivitätenpläne beschreiben alle erforderlichen Maßnahmen bei Störungen. Eine Plan-on-Demand-Funktion soll zudem Reaktionen auf Vorkommnisse ermöglichen, die während der Ausführung von Maßnahmen eintreten, sodass sich der Plan permanent an die jeweilige Situation anpasse.
Alle wesentlichen Funktionen der bisherigen Clientsoftware sind
nun laut ROG auch in der Browserversion ROGDSI/DMS-I
verfügbar, der Zugriff auf die Datenbank erfolge direkt vom
Browser-Arbeitsplatz. Zusätzlich habe man Client- und
Browserversion um neue Funktionen erweitert: unter anderem um eine
XML-Unterstützung zum Datenim- und -export und eine erweiterte
Rechteverwaltung für Handbücher und Berichte (
www.rog.de)
Legato Systems neues NetWorker PowerSnap für NetApp soll online-"Snapshot"-Backup und Recovery von Oracle-Datenbanken ermöglichen, die auf Speicherlösungen von Network Appliance laufen. Mit dieser NetWorker-Version nutzt Legato erstmals speicherbasierte Snapshots, welche die eigentlichen Anwendungen von den Backup- und Recovery-Prozessen entlasten.
Die Technik der PowerSnap-Solution für NetApp nutzt nach Herstellerangaben NetApp Filer und SnapShots, die durch das Oracle Storage Compability Programm (OSCP) zertifiziert wurden. Als Host-Komponente sorge das NetWorker PowerSnap Modul für Oracle sowohl beim Snapshot als auch beim kompletten Backup für die Integrität der Datenbank und erleichtere das Recovery von Datenbanken mit Snapshot Roll Back oder NetApp SnapRestor. Die neue Lösung verwalte als Speicher-Komponente NetApp Snapshot über das Network Data Management Protocol (NDMP).
Außerdem hat Legato die Entwicklung einer
NetWorker-Version als Recovery-Lösung für Linux auf
IBMs eServer zSeries-Systemen angekündigt. Dabei
soll die Legato-Software durch die zusätzliche
Unterstützung von beispielsweise DB2, Informix oder
Lotus Notes eine Migration geschäftskritischer
Datenbanken von Client/Server-Umgebungen auf IBM-Mainframes
erleichtern (
www.legato.com).
GFI hat MailSecurity angekündigt, ein E-Mail-Sicherheitsprodukt, das mehrere Anti-Virus-Scanner, eine Exploit-Erkennung, eine E-Mail-Threats-Engine sowie Inhalte-/Anhangkontrolle vereine, um ein- und ausgehende E-Mails zu prüfen. Die neue Software erweitert den Funktionsumfang der GFI-Inhaltskontrolle Mail essentials, sie ist sowohl als Virus Scanning API zur Integration in Exchange Server 2000 wie auch als Gateway-System zur Verwendung mit beliebigen SMTP-Servern erhältlich.
MailSecurity nutzt standardmäßig zwei Virensuchprogramme: Norman Virus Control und SOFTWIN; die McAfee Virus Scanning Engine kann für eine zusätzliche Lizenzgebühr ebenfalls hinzugefügt werden. Die "Exploit-Erkennung" soll die Handschrift von E-Mail-Attacken nach Art von Nimda und Anna Kournikova erkennen, die sich einer Verletzbarkeit der Betriebssysteme und Anwendungen bedienen. Die "Threats Engine" schließlich erkenne riskante Inhalte in HTML-Mails.
MailSecurity ist ab 350 € für 10 Mail-Accounts
erhältlich, inklusive einem Jahr kostenlosen
Anti-Virus-Updates. Testversionen stehen im Internet zum Download
bereit (
www.gfisoftware.de/de/mailsecurity).
IBM hält in seinem Internetangebot mit dem IBM
Tivoli Privacy Wizard ein kostenloses Tool zum Download bereit,
um Datenschutzregeln zu definieren und beispielsweise im Format der
Platform for Privacy Preferences (P3P) zu formalisieren (vgl. KES 2002/1,
S. 81). Grundlage des Tools ist der IBM WebSphere
Application Server, für den allerdings eine Testversion
verfügbar sei (
www.tivoli.com/resource_center/maximize/privacy/wizard_code.html).
Acer Computer GmbH
Kornkamp 4
22926 Ahrensburg
Tel.: 08 00/22 44 99 9
Fax: 08 00/22 44 99 8
BindView Development GmbH
Martin-Behaim-Straße 4
63263 Neu-Isenburg
Tel.: 0 61 02/43 75-00
Fax: 0 61 02/43 75-25
CA Computer Associates GmbH
Marienburgstraße 35
64297 Darmstadt
Tel.: 0 61 51/9 49-0
Fax: 0 61 51/9 49-100
GFI Fax & Voice GmbH
Stresemannstraße 364
22761 Hamburg
Tel.: 0 40/30 68 10-0
Fax: 0 40/30 68 10-10
Legato Systems GmbH
Einsteinstr. 12
85716 Unterschleißheim
Tel.: 0 89/89 96 92-0
Fax: 0 89/89 96 92-10
ROG GmbH
Wedekindweg 3
69434 Hirschhorn
Tel.: 0 62 72/92 14-0
Fax: 0 62 72/92 14-10
Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG
Mühldorfstr. 15
81671 München
Tel.: 0 89/41 29-0
Fax: 0 89/41 29-1 21 64
Tivoli Systems
IBM Deutschland GmbH
Lyoner Strasse 13
60528 Frankfurt/Main
Tel.: 0 69/66 45-0
Fax: 0 91 83/93 96 18
© SecuMedia-Verlags-GmbH, D-55205 Ingelheim,
KES 2002/3, Seite 66